Schwerpunkte

  • Dyskalkulie
  • Legasthenie
  • Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)
  • Rechenschwäche

Zeige deinem Kind, was es schon kann – und es bekommt Flügel!

Dyskalkulie

Die Dyskalkulie ist eine Rechenschwäche normal intelligenter Kinder bzw. Erwachsener, die genetische Ursachen hat . Ca. 5 – 10 % der Bevölkerung sind davon betroffen.

Da die Gehirnstrukturen (häufig u.a. das Seh- und Gehörzentrum) anders ausgebildet sind, werden Zahlen, Räume und Mengen auf eine andere Art und Weise wahrgenommen. Dies führt zu einem fehlenden Verständnis für die mathematische Logik z.B. Aufbau des Zehnersystems, Verknüpfung von Mengen mit Zahlen, Funktionsweise der Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division). Da diese Logik fehlt, ist alles Üben vergeblich. Kinder versuchen dann ihre eigene Logik zu entwickeln, was aber häufig zu falschen Ergebnissen führt.
Ebenso wie bei der Legasthenie ermüdet das Kind schnell und wird unaufmerksam, wenn es sich mit Zahlen beschäftigen muss.

Werden aber die Sinneswahrnehmungen (u.a. Hören, Sehen, Raumorientierung) und die Aufmerksamkeit angemessen trainiert, kann das Kind durch zusätzliches systematisches Üben mit Hilfe spezieller Methoden das Rechnen erlernen.

Wenn Sie beobachtet haben, dass Ihr Kind z.B.

  • trotz intensiven Übens keine wesentlichen Fortschritte macht, und das Geübte schnell wieder vergessen wird,
  • Schwierigkeiten beim Überschreiten des Zehner- und/oder Hunderterschrittes hat,
  • Mengen, Größen und Entfernungen schlecht abschätzen kann, die Verbindung zwischen Zahlenbegriff und Menge fehlt,
  • beim Rechnen die Finger verwendet und vieles mehr,

dann kann es sein, dass eine Dyskalkulie vorliegt.

Mehr Aufschluss
darüber gibt der

Dyskalkulie-Check